Ablauforganisation
Um Betriebsabläufe/arbeitsprozesse zu erledigen, bedient amn sich einer Ablauforganisation. Es werden alle Aufgaben/Arbeitsprozesse analysiert, um diese dann in Aufgaben bzw. Arbeitskomplexen zusammenzufassen (Synthese).
Anlagendeckung (Deckungsgrad)
Die Anlagendeckung gibt Auskunft darüber, ob ein Unternehmen solide finanziert ist. Die "goldene Bilanzregel" besagt, dass das Anlagevermögen durch Eigenkapital bzw. Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital gedeckt sein muss. Zur Ermittlung der Anlagendeckung werden aus der Bilanz Aktivposten in Bezug zu Passivposten gesetzt, wobei zwischen drei Kennzahlen differenziert wird:
Anlagendeckung I (Verhältnis Eigenkapital zum Anlagevermögen) =
(Eigenkapital x 100) : Anlagevermögen
Anlagendeckung II (Gegenüberstellung von Anlagevermögen und langfristigem Kapital) =
(Eigenkapital + langfristiges Kapital) X 100 : Anlagevermögen
Anlagendeckung III (Einbeziehung des langfristig gebundenen Umlaufvermögens) =
(Eigenkapital + langfristiges Kaital) X 100 : (Anlagevermögen + langfristiges Umlaufvermögen)
Aufbauorganisation
Die Aufbauorganisation soll die hierarchischen Strukturen definieren. Es wird analysiert, in welche Hierarchiebereiche/Hierarchieeinheiten das Unternehmen gegliedert werden soll. Die Verknüpfung der Hierarchiebereiche und Hierarchieeinheiten bildet dann die Aufbauorganisation.
Basel I bis Basel III
Basel bis Basel III wurde jeweils vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht erarbeitet. Es handelt sich um Anforderungen und Vorschriften für Kreditinstitute zur Vergabe von Unternehmenskrediten. Nach Basel und Basel II wurde eine einheitliche Eigenkapitalunterlegung von 8% auf alle Unternehmenskredite gefordert. Mit Basel III wird eine sukzessive Erhöhung der Eigenkapitalunterlegung der Banken gefordert. Es ist davon auszugehen, dass dies Auswirkungen auf zukünftige Kreditvergaben haben wird. Bereits mit Basel II wurde die Kreditvergabe der Banken auf Rating-Verfahren umgestellt, die auf einer Risiko- orientierung ausgelegt sind. Dazu werden unterschiedliche Risikoarten gesondert betrachtet, gewichtet und benotet. Das Rating-Verfahren besteht grundsätzlich aus zwei Bereichen. Einem qualitativen Bereich (betriebswirtschaftlicher Hintergrund eines Unternehmens = soft-facts) und einem quantitativen Bereich (Bilanzzahlen eines Unternehmens = hard-facts). Beide Bereiche sowie mögliche zusätzliche individuelle Risiken (z.B. Branchenrisiko) ergeben dann eine Rating-Gesamtnote, die über die Kreditvergabe und die künftigen Kreditkonditionen entscheidet.
Benchmarking (engl. = Maßstab)
Beim Benchmarking werden kontinuierlich Managementpraktiken, Marketing, Prozesse, Produkte, Dienstleistungen etc. mit anderen Spitzenprodukten verglichen. Dabei handelt es sich um den stärksten Wettbewerber, aber auch um branchenübergreifende Spitzenunternehmen. Ziel ist die Verbesserung des eigenen Unternehmens.
Betriebsergebnis
Das Betriebsergebni stellt i.d.R. eine betriebsinterne Größe der Gewnn- und Verlustrechnung dar.. Zur Ermittlung des Betriebsergebnisses kann das Gesamtkostenverfahren oder das Umsatzkostenverfahren (§ 275 HGB) angewendet werden. Für die Anwendung des Umsatzkostenverfahrens ist eine differenzierte Kosten- und Leistungsrechnung erforderlich.
Bilanz
Die Bilanz ist die Gegenüberstellung (zu einem bestimmtem Stichtag) der Aktiva (Vermögen / Investitionen = Mittelverwendung) und der Passiva (Schuldposten / Kapital = Mittelherkunft). Zusammen mit der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) bildet die Bilanz den Jahresabschluss.
Bonität
Die Bonität beshreibt die Güte eines Schuldners, dass heißt die Fähigkeit, Kredite (Tilgung un Zinsen) fristgerecht/vereinbarungsgemäß zurückzahlen zu können.
Break-even-Point (engl. = Nutzschwelle/Gewinnschwelle)
Stellt man die Gesamterlöse und die Gesamtkosten (fixe und variable Kosten) als Kurve dar, ist der Schnittpunkt beider Kurven die Gewinnschwelle oder der Break-even-Point. Das heißt, die Kosten werden durch den Erlös gedeckt, der Gewinn ist null.
Controlling
DControllingie Bonität