Ablauforganisation
Um Betriebsabläufe/Arbeitsprozesse strukturiert zu erledigen, bedient man sich einer Ablauforganisation. Es werden alle Aufgaben/Arbeitsprozesse analysiert, um diese dann in Aufgaben- bzw. Arbeitskomplexen zusammenzufassen (Synthese).

Anlagendeckung (auch Deckungsgrad)
Die Anlagendeckung gibt Auskunft darüber, ob ein Unternehmen solide finanziert ist. Die "goldene Bilanzregel" besagt, dass das Anlagevermögen durch Eigenkapital bzw. Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital gedeckt sein muss. Zur Ermittlung der Anlagendeckung werden aus der Bilanz Aktivposten in Bezug zu Passivposten gesetzt, wobei zwischen drei Kennzahlen differenziert wird:

Anlagendeckung I (Verhältnis Eigenkapital zu Anlagevermögen) =
(Eigenkapital x 100) : Anlagevermögen

Anlagendeckung II (wie Anlagendeckung I, jedoch mit Berücksichtigung des langfristigen Fremdkapitals) =Verhältnis Eigenkapital zu Anlagevermögen) =
(Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital x 100) : Anlagevermögen

Anlagendeckung III (Einbeziehung des langfristig gebunbdenen Umlaufvermögens) =
(Eigenkapital + langfristiges Kapital) x 100 : (Anlagevermögen + langfristiges Umlaufvermögen)


Aufbauorganisation
Die Aufbauorganisation soll die hierarchischen Strukturen definieren. Es wird analysiert, in welche Hierarchiebereiche/Hierarchieeinheiten das Unternehmen gegliedert werden soll. Die Verknüpfung der Hierarchiebereiche/Hierarchieeinheiten bildet dann die Aufbauorganisation.