Basel I - III
Basel I bis Basel III wurde jeweils vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht erarbeitet. Es handelt sich um Anforderungen und Vorschriften für Kreditinstitute zur Vergabe von Unternehmenskrediten. MIt Basel I wurde eine einheitliche Eigenkapitalunterlegung von 8% auf alle Unternehmenskredite gefordert. Mit Basel II wurde die Kreditvergabe der Banken auf Rating-Verfahren umgestellt, die auf einer Risikoorientierung ausgelegt sind. Dazu werden unterschiedliche Risikoarten gesondert betrachtet, gewichtet und benotet. Das Rating-Verfahren besteht grundsätzlich aus zwei Bereichen. Einem qualitativen Bereich (betriebswirtschaftlicher Hintergrund eines Unternehmens = soft facts) und einem quantitativen Bereich (Bilanzzahlen eines Unternehmens = hard facts). Beide Bereiche sowie mögliche zusätzliche individuelle Risiken (z.B. Branchenrisiko) ergeben dann eine Rating-Gesamtnote, die über die Kreditvergabe und die künftigen Kreditkonditionen entscheidet. Mit Basel III wird eine weitere sukzessive Erhöhung der Eigenkapitalunterlegung der Banken gefordert. Es ist davon auszugehen, dass diese Maßnahme Auswirkungen auf zukünftige Kreditkonditionen haben wird.

Benchmarking (engl. = Maßstab)
Beim Benchmarking werden kontinuierlich Managementpraktiken, Marketing, Prozesse, Produkte, Dienstleistungen etc. mit anderen Spitzenunternehmen verglichen. Dabei handelt es sich um den stärksten Wettbewerber, aber auch um branchenübergreifende Spitzenunternehmen. Ziel ist die Verbesserung des eigenen Unternehmens.

Betriebsergebnis
Das Betriebsergebnis stellt i.d.R. eine betriebsinterne Größe aus der Gewinn- und Verlustrechnung dar. Zur Ermittlung des Betriebsergebnisses kann das Gesamtkostenverfahren oder das Umsatzkostenverfahren (§ 257 HGB) angewendet werden. Für die Anwendung des Umsatzkostenverfahrens ist eine differenzierte Kosten- und Leistungsrechnung erforderlich.

Bilanz
Die Bilanz ist die Gegenüberstellung (zu einem bestimmten Stichtag) der Aktiva (Vermögen / Investitionen = Mittelverwendung) und der Passiva (Schuldposten / Kapital = Mittelherkunft). Zusammen mit der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) bildet die Bilanz den Jahresabschluss.

Bonität
Die Bonität beschreibt die Güte eines Schuldners, dass heißt die Fähigkeit, Kredite (Tilgung und Zinsen) fristgerecht / vereinbarungsgemäß zurückzahlen zu können.

Break-even-Point (engl. Nutzschwelle / Gewinnschwelle)
Stellt man die Gesamterlöse und die Gesamtkosten (fixe und variable Kosten) als Kurve dar, ergibt der Schnittpunkt beider Kurven die Gewinnschwelle oder den Break-even-Point. Das heißt, die Kosten werden durch die Erlöse gedeckt, der Gewinn ist Null.